Tips für Heimwerker – Terrasse im Garten selbst machen

Terrassen Gestaltung

Eine langlebige Terrasse im Garten selbst anzulegen ist kein Hexenwerk. Mit etwas Überlegung und einem guten Plan ist es ganz einfach und in wenigen Stunden erledigt. Ohne besondere Vorkenntnis können Sie den Untergrund für eine schöne Terrasse vorbereiten, einen guten Terrassenbelag auswählen und diesen sachgemäß verlegen. Als besonders vorteilhafte Variante des Terrassenbelages sind Bodenplatten aus Gummigranulat immer beliebter.

Und so wird’s gemacht: Zeichnen Sie die Fläche, die Sie mit Terrassenplatten belegen wollen, im Maßstab 1:100 auf ein Blatt kariertes Papier: ein Zentimeter auf dem Papier entspricht dabei einem Meter in der Realität, ein Kästchen auf dem Papier entspricht der Fläche von 50 x 50 cm auf Ihrer künftigen Terrasse oder genau einer Platte bei Platten mit dem Verlegemaß von 50 x 50 cm.

Auf Ihrer Zeichnung sehen Sie auf den ersten Blick, auch bei nicht rechtwinklig angelegten Flächen, wie viele Terrassenplatten Sie benötigen und an welcher Stelle Sie Abschnitte aus dem Zuschnitt anlegen können, wie Sie also abfallarm arbeiten.

Zwei fortschrittliche Plattentypen, die sich vom System der Verlegung her unterscheiden, bieten besondere Vorteile:

Beim Nut-und-Feder-System, bei dem der an der einen Plattenseite ausgeformte Wulst passgenau in die Hohlkehle der benachbarten Plattenseite greift, verlegen Sie die Plattenreihen im beliebigem Versatz zueinander (aber nicht ohne Versatz). Ein Verlegeraster gibt es nicht. Das abgeschnittene Reststück einer Reihe wird als erste Platte der nächsten Reihe verwendet. Es fällt nur sehr wenig Verschnitt an.

Ganz einfach ist der Einbau der Platten mit als Reißverschluss ausgeformten Plattenrändern. Die Reißverschlusszähne verkeilen sich dreidimensional ineinander, die Platten der Terrasse sind formschlüssig miteinander verbunden. Das Rastermaß für die Verlegung beträgt 50 cm. Fehler bei der Montage sind fast unmöglich.

Jeder vorhandene Untergrund kann als Tragschicht für die elastischen Terrassenfliesen genutzt werden. In vielen Fällen sind weitere Vorbereitungen der Tragschicht nicht notwendig. Die Verlegung auf gebundener Tragschicht (Beton, Fliesen, Verbundpflaster, Gittersteine, Blech, Dachbahnen, Gitterrost etc.) ist, falls am Ort der Verlegung bereits vorhanden, ganz einfach und mit oder ohne Zuschnitt der Fliesen schnell erledigt. Befinden sich am Ort der Terrasse im Garten gewachsener Boden, Sand oder ein anderer, nicht tragfähiger Untergrund, so sollte eine ungebundene Tragschicht aus gut verdichtetem Schotter, eventuell mit Splitt abgezogen, angelegt werden. Noch einfacher ist es, als Tragschicht für die Terrassenplatten billige Rasengitter auf der künftigen Terrassenfläche auszulegen und mit Sand oder Splitt zu füllen.

Der Aufwand für die Verlegung von Elastik-Terrassenfliesen ist minimal und beschränkt sich auf den eventuellen Zuschnitt der Platten. Prüfen Sie vor der endgültigen Montage und dem eventuellen Zuschnitt, ob Ihre Annahmen aus dem Verlegeplan stimmen und legen Sie die angelieferten Fliesen zur Probe aus. Leichte Abweichungen der Farbschattierung sind fertigungsbedingt und reversibel. Sie lassen sich problemlos bei der Positionierung der einzelnen Fliesen berücksichtigen.

Das wars schon. Nicht schwer, oder? Also Ärmel hoch, der Sommer wartet nicht!

2 Gedanken zu “Tips für Heimwerker – Terrasse im Garten selbst machen

  1. cbestschen

    Ziemlich guter, ausführlicher Artikel wie ich finde.
    Ich habe bei mir auch eine Anleitung zum Verlegen von Terrassendielen und sonstige wichtige Infos zur Terrassengestaltung!!

    MfG

  2. Rena Dömkes

    Haben seit 2 Jahren Gummigranulat Platten auf Terrasse 70 m² liegen. Macht sich gut. Das Verlegen war Kinderleicht und man Kann die Platten schneiden und legen wie man will.Sind für alle Wetter geignet.

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